Büros zu mieten in der Schweiz
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Ein Büro mieten heisst in der Schweiz oft: eine Fläche mieten und sie danach selbst fertig ausbauen lassen. Viele Büroflächen, gerade in neueren Gebäuden in Zürich-Oerlikon, beim Berner Wankdorf oder in Zug, werden im Edelrohbau übergeben. Wie viel Geld und Zeit zwischen Unterschrift und erstem Arbeitstag liegen, hängt vor allem an dieser einen Angabe im Inserat.
Rohbau, Edelrohbau, ausgebaut
- Rohbau: Tragwerk, Fassade und Anschlüsse. Böden, Decken, Beleuchtung und Trennwände fehlen. Lohnt sich nur bei langer Laufzeit.
- Edelrohbau: Unterlagsboden, Decke und die Grundinstallationen für Strom, Heizung und Lüftung sind da; Bodenbelag, Beleuchtung, Trennwände und Netzwerk baust du selbst ein.
- Ausgebaut: bezugsbereit, manchmal mit dem Mobiliar der Vormieterin. Schneller, dafür hast du beim Grundriss kaum Spielraum.
Wer den Ausbau bezahlt
Den Mieterausbau trägt in der Regel der Mieter. Bei längeren Verträgen beteiligen sich Vermieter aber oft mit einem Ausbaubeitrag oder einigen mietfreien Monaten, und genau das lässt sich verhandeln. Kläre vor der Unterschrift auch das Ende: Musst du den ursprünglichen Zustand wiederherstellen, oder darf der Ausbau bleiben? Hat der Vermieter den Arbeiten schriftlich zugestimmt und bleibt ein erheblicher Mehrwert, sieht das Obligationenrecht eine Entschädigung vor, sofern der Vertrag sie nicht ausschliesst. Halte solche Punkte schriftlich fest.
Wenn ein eigenes Büro zu gross ist
Für ein Team von zwei, drei Leuten oder ein Projekt mit offenem Ende ist ein Coworking-Platz oft die vernünftigere Wahl: möbliert, ohne Ausbau, häufig monatlich kündbar. Eine andere Möglichkeit ist ein freies Zimmer in einem bestehenden Büro, wobei dessen Vermieter der Untermiete zustimmen muss.
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